Verein

Satzung des Heimatschutzvereins Körbecke e.V. § 1 ( Zweck des Vereins ) 1.Der Zweck des unter dem Namen " Heimatschutzverein Körbecke " gebildeten Vereins ist die Förderung des geistigen, kulturellen und geselligen Lebens innerhalb der dörflichen Gemeinschaft von Körbecke. 2.Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn des dritten Abschnitts der Abgabenordnung ("steuerbegünstigte Zwecke ", §§ 51 ff. AO ). Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigen wirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen grundsätzlich nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige Zuwendungen begünstigt werden. Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. § 2 ( Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins ) 1.Der Verein trägt den Namen " Heimatschutzverein Körbecke " und hat seinen Sitz in Körbecke. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und der Name mit dem Zusatz "eingetragener Verein "(" e. V. ") versehen werden. 2.Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. § 3 ( Mitgliedschaft ) 1.Mitglied kann jeder an der Verwirklichung der Vereinsziele Interessierte werden. 2.Die Aufnahme der Mitglieder erfolgt durch schriftliche oder mündliche Erklärung gegenüber dem Vereinsvorstand, in der sich der Anmeldende zur Einhaltung der Satzungsbestimmungen verpflichtet. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. 3.Der Verein besteht aus folgenden Mitgliedern: ( a ) aktiven Mitgliedern, ( b ) passiven Mitgliedern, ( c ) Ehrenmitgliedern, ( d ) Mitglieder der Jugendschießgruppe. Zu a) : Aktive Mitglieder sind alle Mitglieder im Alter von 18 bis 60 Jahre. Mitglied werden kann jede männliche Person, die das 18. Lebensjahr vollendet und den Wohnsitz in Körbecke hat; in Ausnahmefällen können auch solche männlichen Personen die Mitgliedschaft erwerben, die nicht in Körbecke wohnen. Über diese Ausnahme entscheidet der Vorstand. Zu b) : Passive Mitglieder sind alle, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, soweit sie keine Funktion ausüben. Zu c) : Ehrenmitglieder sind auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung zu ernennen. Zu Ehrenmitglieder können ernannt werden: aa) Schützenbrüder, die sich um den Schützenverein besonders verdient gemacht haben. bb) Schützenbrüder, die das 75. Lebensjahr vollendet haben und zugleich wenigstens: 50 Jahre Mitglied des Schützenvereins sind. Zu d): Der Jugendschießgruppe des Schützenvereins gehören Jungen und Mädchen vom 12. Lebensjahr bis zum 18. Lebensjahr an. § 4 ( Rechte und Pflichten der Mitglieder ) 1.Alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, sind in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt. 2.Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand, dem Vereinsausschuß und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Sie sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. 3.Die mit einem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Ersatzansprüche für tatsächlich entstandene Auslagen. 4.Die Mitglieder sind verpflichtet, ( a ) die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern, ( b ) das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln, ( c ) den Beitrag zu entrichten, ( d ) sich satzungsgemäß zu verhalten. § 5 ( Beginn und Ende der Mitgliedschaft ) Der Aufnahmeantrag kann schriftlich oder mündlich erfolgen. Die endgültige Beitrittserklärung kann nur schriftlich durch Ausfüllen des Beitrittsformulars erfolgen. Über den Beitritt entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Die Mitgliedschaft wird beendet( a ) durch Tod,( b ) durch Austritt, der nur schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden kann,( c ) durch förmliche Ausschließung, wenn ein wichtiger Grund vorliegt; ein wichtiger Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn das Mitglied das Ansehen und die Interessen des Schützenvereins schädigt; über den Ausschluß entscheidet der Vorstand; der Ausschluß erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Mitglied; (d) durch Ausschließung mangels Interesse, die durch Beschluß des Vorstandes ausgesprochen werden kann, wenn ohne Grund für mindestens 2 Jahre die Beiträge nicht entrichtet worden sind, (e) bei Auflösung des Vereins,( (f) bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins in Verbindung mit der darauf zu erfolgenden Auflösung des Vereins. Bei seinem Ausscheiden aus dem Verein hat ein Mitglied keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen. Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar und nicht vererblich. Die Ausübung der Mitgliedschaftsrechte kann nicht einem anderen übertragen werden.Die Namen der Mitglieder sind in das vom Vorstand geführte Namensregister einzutragen.§6 ( Mitgliedsbeiträge ) Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung den Erfordernissen entsprechend festgesetzt. Er beträgt derzeit 30,00 € (in Worten dreißig Euro). Von den Beitragszahlung befreit sind: a.) Ehrenmitglieder b.) Schützenbrüder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Schützenbrüder, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, zahlen den halben Beitrag Stichdatum für den Beitragseinzug bzw. für die Beitragsbefreiung ist immer der 01.Januar eines jeden Beitragsjahres. Wenn ein zahlungspflichtiges Mitglied im Laufe des Kalenderjahres aus dem Verein austritt, wird der Mitgliedsbeitrag nicht zurückerstattet. Der Beitrag wird im Lastschriftverfahren eingezogen.§ 7 (Vereinsorgane) Die Organe des Vereins sind : a) der Vorstand, b) der geschäftsführende Vorstand, c) der erweiterte Vorstand, d) die Mitgliederversammlung, die Kassenprüfer. Auf Beschluß der Mitgliederversammlung können weitere organisatorische Einrichtungen, insbesondere Ausschüsse mit besonderen Aufgaben, geschaffen werden. Der Vorstand besteht aus : a) dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden, b) dem 1. Schriftführer und dem 2. Schriftführer, c) dem 1. Kassierer und dem 2. Kassierer, d) dem Oberst und dem Adjutant. Der zur Vertretung des Vereins gemäß § 26 BGB berechtigte Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem 1. Schriftführer und dem 1. Kassierer.5. Im Innenverhältnis bedarf der Vorstand für Rechtshandlungen mit einem Gegenstandswert von mehr als 1.100,00 € der Zustimmung der Mitgliederversammlung.6. Der erweiterte Vorstand besteht aus dem Offizierskorps, dem Jugendwart und dem Schießwart. 7. Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich. 8. Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch Handzeichen in der ordentlichen Jahreshauptversammlung. Auf Antrag wird darüber abgestimmt, ob die Wahl durch Stimmzettel erfolgen soll. Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt 3 Jahre. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl des neuen Vorstandes im Amt. § 8 (Mitgliederversammlungen) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jedes Jahr im 1. Quartal statt. Ihrer Beschlussfassung unterliegen : 1. Die Genehmigung der Jahresrechnung, 2. die Entlastung des Kassierers und des Vorstandes, 3. die Festsetzung der Beiträge und sonstigen geldlichen Leistungen an den Verein, 4. die Wahl des Vorstandes sowie des erweiterten Vorstandes. Außer der ordentlichen Jahresversammlung kann auf Antrag von 10% der Mitglieder eine Mitgliederversammlung vom Vorstand einberufen werden. Anträge an den Verein müssen schriftlich an den Vorstand gerichtet werden oder mündlich in der Versammlung eingebracht werden. Die in der ordentlichen Jahresversammlung erschienenen Mitglieder sind in der Regel beschlußfähig. Eine einfache Stimmenmehrheit entscheidet. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Satzungsänderungen bedürfen ¾ der Stimmen der erschienenen Mitglieder. Die Versammlung wählt einen Wahlleiter, der bis zur Wahl des 1. Vorsitzenden im Amt ist. Danach übernimmt der neugewählte Vorsitzende den weiteren Wahlvorgang. Die Einladung der Mitgliederversammlung ist unter Einhaltung einer Frist von einer Woche durch Aushang und Veröffentlichung in den Tageszeitungen unter Angabe der Tagesordnungspunkte vorzunehmen. Über die Mitgliederversammlung ist eine vom 1. Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter sowie dem Protokollführer zu unterzeichnende Niederschrift aufzunehmen. § 9 ( Auflösung des Vereins ) Die Auflösung kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Der Beschluß kann nur gefaßt werden, wenn mindestens die Hälfte aller Mitglieder anwesend ist. Trifft dieses in der ersten Versammlung nicht zu, so ist mit einem Zwischenraum von mindestens drei höchstens sechs Wochen eine zweite außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder die Auflösung mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gültig beschließen kann. Für alle Fälle der Auflösung des Vereins und des Verlustes seiner Rechtsfähigkeit gelten die gesetzlichen Vorschriften. Bei Auflösung des Vereins, bei Erlöschen oder bei Wegfall des bisherigen Zweckes, ist das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert, der von den Mitgliedern gezahlten Sachleistungen übersteigt, unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden und fällt an die Deutsche Kinderkrebshilfe e.V.§ 10 ( Rechte und Pflichten des Vorstandes ) Dem Vorstand obliegt die gesamte Geschäftsführung des Schützenvereins. Insbesondere gehört zu seinen Aufgaben : 1. Die Vertretung des Vereins nach innen und nach außen in allen vorkommenden Fällen. 2. Die genaue Beachtung aller gesetzlichen und öffentlichen rechtlichen Bestimmungen, die die Tätigkeit und das Verhalten des Schützenvereins berühren. Ihn trifft bei grober Fahrlässigkeit die     Verantwortung. 3. Die Gesamtleitung der Veranstaltungen sowie Aufrechterhaltung der Ordnung bei den Veranstaltungen. Für bestimmte Aufgaben kann er Helfer berufen oder Personen mit diesen Aufgaben beauftragen. 4. Die Bestimmung des Zeitpunktes und die Durchführung des alljährlichen Schützenfestes bzw. sonstiger Veranstaltungen. 5. Die Zulassung von Nichtmitgliedern zu Veranstaltungen des Schützenvereins und Festsetzung des Eintrittgeldes. 6. Die Verwaltung des Vereinsvermögens und die hiermit verbundenen Aufgaben nach den allgemeinen Richtlinien einer geordneten Geschäftsführung. § 11 ( Aufgaben der Vorstandsmitglieder ) Der 1. Vorsitzende ist Repräsentant des Schützenvereins. Er beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes und der Generalversammlung. Der stellvertretende Vorsitzende vertritt den 1. Vorsitzenden im Fall seiner Abwesenheit. In weiterer Reihenfolge der 1. Schriftführer, der 1. Kassierer. Der Schriftführer führt das Schriftwesen des Schützenvereins. Er führt die Protokolle über die Vorstandssitzungen und in den Mitgliederversammlungen bzw. außerordentlichen Versammlungen. Alle Anträge an die Versammlung bzw. Vorstandssitzungen und deren Beschlüsse sind in einem Protokoll schriftlich festzuhalten. Der Kassierer ist für das Finanzwesen des Schützenvereins verantwortlich. Er hat die Einnahmen und die Ausgaben mit Sorgfalt aufzuzeichnen und die Belege zu verwahren. Am Schluss des Rechnungsjahres hat er einen Jahresabschluss zu erstellen und der Mitgliederversammlung über das abgelaufene Geschäftsjahr Rechenschaft abzulegen. § 12 ( Rechte und Pflichten des erweiterten Vorstandes ) Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes sollten als Repräsentanten des Vereins und Vorbilder der Schützen in Haltung und Pflichterfüllung beispielgebend sein. Vertretungen bei Verhinderung werden durch den geschäftsführenden Vorstand bzw. die Geschäftsordnung geregelt bzw. bestimmt. § 13 ( Beschlußfassung des Vorstandes ) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in den Vorstandssitzungen nach Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. § 14 ( Beschlußfassung der Mitgliederversammlung ) Der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung unterliegen alle Angelegenheiten des Vereins, soweit anderes in der Satzung nicht zum Ausdruck gebracht wird. § 15 ( Wahl zum erweiterten Vorstand ) A) Offizierskorps : 3 Zugführer ( für die Züge 1-3 ) 2 Fähnriche 4 Fahnenoffiziere B) 1 Jugendwart C) 1 Schießwart ( muß an einer Schieß- und Sicherheitsausbildung teilgenommen haben ). Alle Personen unterstehen dem Vorstand. § 16 ( Wahl der Offiziere ) Die Personen in § 15 werden der Reihe nach durch Handzeichen oder auf Antrag in geheimer Wahl gewählt. Hierbei genügt die einfache Stimmenmehrheit. § 17 (Aufgaben des Oberst, des Adjutanten, des Offizierskorps und der Schützen) Der Oberst leitet die Festzüge. Der Adjutant und die Zugführer stehen ihm dabei beratend zur Seite. Der Vorstand kann alle Schützen zur Gestaltung des Schützenfestes heranziehen. Diese haben sich dann den entsprechenden Aufgaben voll zu widmen. Dieses gilt besonders für die Kontrollen an der Kasse und der Aufsicht beim Königschießen. § 18 ( Kassenprüfer ) Die Mitgliederversammlung hat zwei Kassenprüfer zu wählen. Diese haben die Prüfung der Jahresrechnung, des Kassenbestandes und der Vermögenswerte vorzunehmen. Über die Kassenprüfung ist ein Protokoll anzufertigen und von den Kassenprüfern zu unterzeichnen. Die Jahresrechnung mit dem Protokoll der Kassenprüfer sind vom geschäftsführenden Vorstand in der nächsten Mitgliederversammlung vorzulegen, in der dann über die Entlastung des Kassierers und des Vorstandes zu beschließen ist. § 19 ( Prüfung und Anweisung von Zahlungen sowie Rechnungslegung ) Die für den Verein vorgelegten Rechnungen und sonstigen Zahlungen hat der geschäftsführende Vorstand zu prüfen und zur Begleichung anzuweisen. § 20 ( Verlust des Stimmrechts ) Ein Mitglied, welches bei einem zu fassenden Beschluss in irgendeiner Weise selbst betroffen ist, hat kein Stimmrecht. Körbecke, 8.Februar 1997